Der Verein für die ganze Familie!





Historie

1940

  • Erstes Leipziger Hallenhockeyturnier im Männerturnsaal der ATV-Halle, der Verein wird Turniersieger
  • April: Etwa 200 ATV-Mitglieder sind bereits im Krieg, weitere im Arbeitsdienst. Der Verein versucht, den Turn- und Spielbetrieb, sowie das Vereinsleben fortzuführen und den Kontakt zu den Soldaten aufrechtzuerhalten. Etwa bis 1944 nehmen Vereinsmitglieder an regionalen Wettkämpfen und sog. Deutschen Kriegsmeisterschaften in verschiedenen Sportarten teil.

1943

  • 04. Dezember: Beim großen Luftangriff auf Leipzig wird der Westflügel der Turnhalle in der Leplaystraße zerstört. Nach Aufräumungsarbeiten sind nur der Kinderturnsaal und Kellerräume bedingt nutzbar.

1945

  • 20. Dezember: Der Verein ist auf Befehl der Aliierten Kontrollbehörde, Kontrollratsgesetz Nr. 2 vom 10.10.1945, sowie der Direktive Nr. 23 vom 17.12.1945 aufgelöst. Gleichzeitig regelt die Direktive 23 den Aufbau neuer Sportstrukturen.

1946

  • In Leipzig entstehen kommunale Sportgemeinschaften. Aus ehemaligen Mitgliedern des ATV 1845 und des VfB Leipzig wird die Sportgemeinschaft Leipzig Probstheida mit 2 Abteilungen gebildet. In der Abteilung 2 ( Zentrum Süd ) sind frühere ATV Mitglieder u. a. in den Sportarten Schwimmen, Faustball, Hockey, Leichtathletik, Gymnastik und Rollschuhsport aktiv.

1948

  • Die vorwiegend aus ehemaligen ATV-Spielern bestehende Hockeymannschaft der Abteilung Zentrum Süd wird Leipziger Stadtmeister.

1949

  • Die Abteilung Tennis gründet sich offiziell mit 120 Mitgliedern bei Zentrum Süd, nachdem bereits längere Zeit ein reger Spielbetrieb gepflegt wurde.
  • 12. Juni: Die Männer werden im Hockey Vizemeister der sowjetischen Besatzungszone. Die Hockey-Damen gewinnen die Stadtmeisterschaft.

1949/50

  • Im Zuge der Gründung von Betriebssportgemeinschaften ( BSG ) entsteht aus der SG Probstheida die BSG „Erich Zeigner“ mit dem Rat der Stadt Leipzig als Trägerbetrieb. Aus ihr gehen später die BSG Einheit Ost, sowie die BSG Einheit Zentrum ( EZL ) hervor, die bis 1990 bestehen. Im Feld- und Hallenhockey wird die weibliche Jugend DDR Meister.

1951

  • 5 DDR-Meistertitel im Hockey für die BSG EZL. Auch in den Folgejahren spielen die Frauen und Männer in der höchsten Spielklasse der DDR, selbst nach Gründung der Sportclubs und der damit verbundenen Delegierung der besten Spieler ( Herren ) zum SC Leipzig. Seit dem 1. Hockey-Länderspiel einer DDR-Auswahl im Jahre 1951 sind Spielerinnen und Spieler der BSG EZL ständig in Auswahlmannschaften vertreten. Im Tennis herrscht trotz Platzmangels ein intensiver Spielbetrieb; die1. Damen- und Herrenmannschaft spielen in der obersten Spielklasse.

1952

  • Erstmals findet das von Gertraude Wohlfahrt ins Leben gerufene Tennis-Senioren-Turnier des Bezirkes Leipzig auf den Sportplatz in der damaligen Leninstraße.

1954

  • 30. Januar: Werner Grabo wird als vierfacher DDR-Meister erster „Meister des Sports“ im Hockey.

1955/56

  • Mitglieder der BSG helfen beim Bau des Leipziger Zentralstadions.

1957

  • 01. November: Gründung der Sektion Schach mit 8 Sportfreunden und Werner Kluge als Sektionsleiter.

1964

  • Olympische Sommerspiele in Tokyo
  • Die ehemaligen BSG-Mitglieder Hans-Dietrich Sasse und Axel Thieme spielen im der gemeinsamen deutschen Olympiamannschaft im Hockey. Auch 1968 nehmen sie, sowie Reinhardt Sasse und Rolf Thieme als Spieler der Nationalmannschaft der DDR an den Olympischen Sommerspielen in Mexiko teil.
  • Das BSG-Mitglied und Hockey-Auswahltrainer Dieter Ohme wird „Verdienter meister des Sports“. Mit Hans-Dietrich Sasse erhält er 1981 ein zweiter Hockeyspieler von EZL diesen Ehrentitel.