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Frisbee: Erfolgreicher Start in die Outdoor Saison, mit 2 dritten Plätzen und einen Spirit Sieg

28. Mai, 2018 | 10:47

Summer Ultimate Frisbee Frisbee(SUFF) 2018

Das SUFF 2018, am 28./29.4 am Müggelsee in Berlin bzw. am Rande von Berlin, organisiert von „HundFlachWerfen“. Für die Meisten von uns war es das erste Outdoorturnier der Saison und dann gleich Beach. Das hieß 5vs5, anstrengend für die Beine und schicke Layouts.

Nach entspannter Anreise mit dem Auto am Freitagabend, wurden unsere komfortablen Bungalows bezogen, die eine oder andere Person begrüßt, das Abendbrot gegrillt und sich noch kurz am Lagefeuer zu räuchern lassen bzw. die Füße gewärmt. Der erste Eindruck war super vom Turnier, welches zum ersten Mal stattfand.

Am Samstagmorgen gab es leckeres veganes Frühstück und schönsten Sonnenschein. Nach kurzen Fußmarsch zum Strand wurde unser Lager unter schattigen Bäumen aufgeschlagen. Kurzes Warm-up, Einwerfen, eine Runde Sonnencreme für alle und es konnte losgehen.

Der 1.Gegner war Navier-Stokes, ein uns unbekanntes Team aus Dänemark. Wir begannen konzentriert und nutzen aus, dass der Gegner dachte das Spiel geht später los und noch nicht ganz wach war. Endstand: ein souveränes 7:5 für uns.

Nach einem zweiten Frühstück ging es gegen die Jan-Ulrich-Stiftung. Einige bekannte Gesichter spielten beim Gegner mit und wir wussten, dass es hart wird. Jeder Turn von uns wurde bestraft. Wir spielten eine starke Defense und ließen keine einfachen Punkte zu, aber sie waren sowohl läuferisch, als auch spielerisch uns ein Stück überlegen. Endstand 4:9.

Das dritte Spiel des Tages ging gegen BC Kosmodysk aus Warschau, welche mit mindestens 16 Menschen anreisten und auf Position 1 geseedet waren. Pünktlich zum Spielbeginn frischte der Wind auf und es wurde stürmisch. Viele Turns und vom Wind beeinflusste Würfe gab es auf beiden Seiten, aber in den entscheidenden Momenten blieben wir ruhiger und machten Punkte für Punkt. Der Blick aufs Scoreboard am Ende zeigte ein durchaus überraschend deutliches 6:1 für uns.

Nach einer langen Pause, die mit Pommes, Baden, Spikeball, Sonnen etc. sinnvoll genutzt wurde, kam das letzte Spiel des Tages gegen Familie Fugbaum. Wir fanden nie richtig in Spiel und wollten zu viel erzwingen. Am Ende lief uns die Zeit davon, sodass wir es leider mit 5:6 verloren.

Somit war nach Tag 1 noch alles drin und es ging dehnend & auslaufend (z.T. auch nicht…) zurück zu den Bungalows. Duschen, das leckere selbstgemachte Essen der Gastgeber genossen und dann hat es Einige von uns noch in die warme (nicht heiße) Sauna verschlagen. Danach ging es für die Ersten ins Bett, während Andere sich noch die Beine locker tanzten auf der Party bis früh am Morgen.

Sonntagmorgen hatten wir leider das erste Spiel von allen Teams, sodass der Wecker schon um kurz vor 8 klingelte. Gegen die Beach Buddies, ein erfahrenes Team, machten wir zu viele einfache Fehler und konnten unsere schnelleren Beine nicht richtig einsetzen. Vielleicht auch weil wir Sonntagmorgen doch nicht so schnell waren… 4:8 verloren.

Nach langer Warterei und viel Rechnerei von uns und von der Turnierleitung stand fest, dass der mysteriöse Swiss-Draw-Modus uns ins Halbfinale gebracht hat, trotz nur 2 Siegen und 3 Niederlagen. Somit war unser internes und inoffizielles Ziel, Top5, mehr als erreicht.

Im Halbfinale ging wieder gegen die Jan-Ulrich-Stiftung. Wir kannten ihre Spielweise vom Samstag und waren auf ein schweres Spiel gefasst. Ihre enge Defense, saubere Offense und unsere Schippe zu viel Respekt ließ uns schnell 0:5 hinten liegen. Nach einem Timeout und einer Taktikumstellung in der Offense, lief es viel besser und es wurde ein heißer und ausgeglichener Kampf auf hohen Niveau mit vielen Layouts und schönen Catches. Den Rückstand konnten wir nicht mehr verringern (Endstand 3:9), dennoch gingen wir zufrieden aus dem Spiel heraus.

Spiel um Platz 3 war gegen BC Kosmodysk. Gleich zu Beginn konnten sie uns die Offense abnehmen, ab dann wurde nur noch getradet in einem sehr ausgeglichenen Spiel. Beim Stand von 5:5 und etwa einer Minute Spielzeit konnten wir die Defense holen und den Punkt zum Sieg machen. Einen Extra Applaus an dieser Stelle für unsere Frauen, die in der Mittagshitze nahezu durchspielen mussten, weil der Gegner meistens 3 Frauen auf die Line stellte. Endstand 6:5.

Äußert zufrieden waren wir alle mit den letzten zwei Tagen. Viel Sonnenschein, Erfrischung im Müggelsee, top Stimmung, 3.Platz von 16ten Teams und als bei der Siegerehrung auch noch verkündet wurde, dass wir den Spiritpreis gewonnen hatten (den Preis für die fairste, netteste, sympathischste Mannschaft, gekürt von den anderen Mannschaften und mindestens genauso wertvoll wie ein Turniersieg) war das Wochenende perfekt.

Vielen Dank an Inga aus Berlin (Ex-Saxy Diva) am Samstag und Hanne aus Halle am Sonntag fürs spontane Unterstützen. Mit dabei waren: Vera, Jessi, Sophia, Inga, Hanne, David, Max(Nova), Thore, Flo, Adrian, Julius

 

Am Wochenende vom 5.5. starteten einige Spielende des ATV Leipzig zur ersten Masters-Mixed-DM der deutschen Ultimate-Geschichte. Alle Damen ab 30 Jahren und Herren ab 33 Jahren durften teilnehmen. 5 Teams hatten sich für das Turnier in Nürnberg angemeldet. Es winkte eine Direktqualifikation des Erstplatzierten für die diesjährigen, in Winnipeg, Kanada, stattfindenden World Masters Ultimate Club Championships (WMUUC). Die Gegner waren aus München, Frankfurt, Potsdam und Berlin angereist und nicht nur aufgrund des Wetters versprach der Wettkampf ein heißer zu werden.

Die ATV-Spielenden hatten sich die Unterstützung einiger Dresdner Masters-Spielender sichern können und so waren wir mit 6 Damen und 7 Herren gut besetzt.

Am ersten Tag galt es, zwei Spiele zu absolvieren – gegen den Titelfavoriten München sowie gegen die auch sehr stark eingeschätzten Potsdamer.

Im ersten Spiel führten wir sogar 2:0, bevor die Münchner ins Spiel fanden und uns deutlich mit 13:7 schlugen. Viele individuelle Fehler und taktische Ungenauigkeiten von unserer Seite ließen die Münchner davonziehen.

Im zweiten Spiel waren wir taktisch gefestigter und konnten auch die Fehlerquote herunterschrauben – leider gelang es Potsdam, trotz einer starken defensiven Leistung von unserer Seite, das Spiel mit 13:8 für sich zu entscheiden. Unglücklicherweise verletzte sich zudem unsere Spielerin Nadja Kappel mit einem Schlüsselbeinbruch in diesem Spiel. Wir wünschen ihr eine möglichst schnelle und gute Genesung.

Wir hatten zwar den Finaleinzug verpasst, am Sonntag konnte allerdings noch um Platz 3 gekämpft werden. Wir waren motiviert und beschlossen, gegen Berlin konzentriert und druckvoll zu starten. Der Plan gelang und so zwangen wir den Gegner aus der Hauptstadt zu zahlreichen Fehlern und konnten uns frühzeitig deutlich absetzen. Die Berliner ließen die Köpfe jedoch nicht hängen und lieferten uns ein heißes Spiel trotz einem Endpunktestand von 13:3.

Nach nur einer Stunde Pause ging es dann im letzten Spiel gegen die Frankfurter. Viel hatten wir über ihr Spiel gehört und uns taktisch auf ihre Stärken vorzubereiten versucht. So spielten wir eine Force-Middle-Defense, die das Schnellpassspiel der Frankfurter im Keim erstickte. So gebremst, wurde ihr Spiel statischer – und wir drehten noch einmal richtig auf. So stand es am Ende 13:7 für uns und wir konnten zufrieden mit einem dritten Platz im Gepäck die Heimreise antreten.

Wir gratulieren dem ersten deutschen Masters-Mixed Meister aus München und wünschen viel Erfolg bei der WMUUC in Kanada.

 

 

Am 12.-13.05.2018 stand für das Mixed Team das erste Rasenturnier der Saison an. Durch einige kurzfristige Ausfälle deutlich geschrumpft, fuhren wir, mit drei Hallensern und sieben Leipzigern, in die schöne fränkische Stadt Bamberg. Bei zwei Stunden Anfahrt konnten wir sogar die Freitagnacht noch in Leipzig verbringen und dann konzentriert, am Samstagmorgen, gegen unsere Nachbarn aus Dresden spielen. Lange war das Spiel sehr ausgeglichen, zwischendurch konnten wir allerdings zwei Breaks holen, und mit zwei Punkten in Führung gehen. Am Ende ging uns die Luft aber etwas aus und wir mussten mit einem Unentschieden zufrieden sein. Nach langer Pause stand zwei Stunden später das Spiel gegen die Gastgeber „Wurfkultur“ Bamberg an. In diesem Spiel sahen wir überhaupt kein Land und mussten uns mit 3:10 geschlagen geben. Aber der Kopf musste schnell wieder frei werden, um gegen Rotor aus Berlin wieder ordentlich zu spielen. Über weite Teile gelang das auch sehr gut und so konnten wir ein zweites verdientes Unentschieden einfahren. 
Geschwächt durch zwei weitere Verletzungen ging es im letzten Spiel des Tages gegen unsere südlichen „Nachbarn“ aus Jena (Paradisco). Auch hier war dann, außer ein paar persönlicher Highlights, nicht viel zu holen und so beendeten wir den Tag mit 2 Niederlagen und zwei Unentschieden. Natürlich war der Tag hier erst spielerisch beendet, es wurde noch lecker gegessen, und viel getanzt… 🙂
Sonntag früh ging es gegen Disc-o-Fever aus Würzburg, um die Platzierung in der Gruppe. Nicht nur wir wollten gewinnen, auch Dresden hatte daran seine Freude und so schafften wir es, auch durch die Unterstützung der Zuschauer, gegen die fränkischen Gegner zu bestehen und gewannen unser erstes Spiel des Turniers. Das beförderte uns dann gleich noch überraschend auf den vierten Platz in der Gruppe – längere Pause, war gern genommen. Wir warteten auf unsere Gegner die noch in einem Überkreuzspiel ermittelt werden mussten (Chemnitz gegen Jena). Wenig später gelang uns der zweite Sieg des Tages gegen die Chemitzer „Stonehaeds“. In unserem letzten Spiel des Turniers kam es dann zur Revanche gegen Würzburg, die deutlich weniger Fehler macht en als noch am Morgen. So gewannen sie verdient und wir schlossen das Turnier auf dem 8. Platz ab.