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Das Mysterium der „offenen“ Sachsenmeisterschaft …

12. März, 2013 | 14:53

Pause
oder, wie man im Halbfinale verliert und trotzdem Sachsenmeister wird.

Aber beginnen wir von vorn. Die sogenannte „offene“ Sachsenmeisterschaft definiert sich dadurch, dass auch Mannschaften aus unseren benachbarten Bundesländern teilnehmen. Dies waren dieses Jahr aus dem Land der Frühaufsteher 2 Mannschaften vom Cöthener Hockeyclub 02, sowie aus Thüringen die Mannschaft vom SSC Jena.

Bereits in der Vorrunde dominierten die Gäste aus Sachsen-Anhalt und Thüringen die Meisterrunde der Knaben C. Unsere Jungs zogen als Dritter der Vorrunde in die Endrunde ein. Das Viererfeld komplettierte die Mannschaft vom ESV Dresden.

Im ersten Spiel zwischen dem ersten und dem vierten der Vorrunde bezwang erwartungsgemäß die 1. Mannschaft des Cöthener Hockeyclub den ESV Dresden. Im 2. Spiel des Tages bekamen wir es also mit dem SSC Jena zu tun. Die Vorrundenspiele hatten wir gegen Jena immer nur knapp verloren und so rechneten wir uns berechtigte Chancen auf einen Sieg aus. Konzentriert begannen wir unser Spiel, lagen aber relativ zeitig mit einem Tor zurück. Durch einen Penalty konnten wir jedoch anschließend ausgleichen. Das zweite Tor fiel erneut durch einen Penalty. Leider zu unseren Ungunsten. Den Rest der Spielzeit spielten wir engagiert auf das Jenaer Tor, doch etwas zählbares sprang nicht mehr heraus, so dass wir erneut gegen Jena als Verlierer den Platz verlassen mussten. Damit waren die Paarungen für die weiteren Spiele klar. Wir gegen Dresden und Jena gegen Köthen. Nach einer längeren Pause fand also das kleine Finale statt. Diesmal schafften wir es konzentriert unser Spiel durchzuziehen und lagen zur Halbzeit 1:0 in Führung. Durch einen schulbuchmäßigen Angriff über rechts konnten wir in der 2. Halbzeit unseren Vorsprung auf 2:0 ausbauen. Mit einem verwandelten Penalty durch unseren Joker Jonas kurz vor Ende machten wir den Sack zu. Das Finale konnte dann Köthen für sich entscheiden.

Durch die territorialen Begebenheiten begünstigt, waren wir also trotz verlorenem Halbfinale Sachsenmeister und ein weiterer Pokal schmückt nun die Vitrine.

Fazit: Die Jungs haben toll gespielt und gekämpft und sich den Sachsenmeistertitel hart erarbeitet. Mit einem Quäntchen Glück hätten wir es auch ins große Finale schaffen können, aber den Titel des Mitteldeutschen Meisters schaffen wir auch noch. Ein Großteil der ATVer Endrundenteilnehmer wird ab der Feldsaison für die Knaben B auflaufen. Aber Berthold und Matthias werden sicherlich wieder eine schlagkräftige Truppe aufbauen. Wir wünschen allen Spielern und Trainern bestmögliches Gelingen in der Feldsaison und danken Berthold und Matthias für Ihre Arbeit.

Die Eltern der 1. Mannschaft der Knaben C.