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eine Halbzeit lang …

5. Mai, 2006 | 10:58

… vermochten die ersten Damen des ATV in der Zweitligapartie gegen die Zehlendorfer Wespen zu bestehen. Dann kam wie so oft der Einbruch und die routinierten Berlinerinnen entschieden die Begegnung doch noch mit 2:1 zu ihren Gunsten.

Mit dem Anpfiff der Nürnberger Unparteiischen übte das junge Heimteam gleich großen Druck auf die Gäste aus der Bundeshauptstadt aus. Und nach kanpp zehn Minuten war dann auch der erste Treffer für den ATV gefallen, doch Isabelle Grallerts erfolgreiches Nachsetzen wurde nachträglich nach kurzer Diskussion des Schiri-Gespanns für vergeblich erklärt. Ähnlich erstickten die beiden Herren auch die Jubelstürme der Wespen nach ihrer ersten Strafecke in der 19. Minute. Das zunächst für gültig erklärte Tor wurde im Nachgang wieder annulliert. Drei Minuten später hielten die gut 50 Zuschauer erneut den Atem an – doch als der Treffer auch nach einigen „Schrecksekunden“ noch Bestand hatte, freuten sich die ATV-Anhänger zurecht über die verdiente Führung. Großen Anteil daran hatte auch Anja Gundelach. Die 16-jährige Mittelfeldspielerin, die wie selbstverständlich das Spiel des Tabellenvorletzten leitete, hatte die Torschützin mit einem tollen Steilpass auf den Weg geschickt. An einer richtig guten ersten Halbzeit der Messestädterinnen hatte der „Rookie“ insegsamt einen erheblichen Anteil. Aber auch auf Torfrau Karo Amm war mal wieder Verlass, beschied sie mit einigen Glanzparaden doch die verdiente 1:0-Halbzeitführung.

Warum die Gastgeberinnen im zweiten Spielabschnitt nicht annähernd an die Leistungen der ersten Hälfte anknüpfen konnten, war auch Trainerin Ulli Sluga ein Rästel. Das Aufbauspiel wirkte längst nicht so souverän, vieles blieb Stückwerk und das Mittelfeld wurde komplett den Zehlendorferinnen überlassen. Diese bedankten sich in der 44. und 46. Minute mit einem Doppelpack und drehten die Partie zum 2:1. In der Schlussvierterlstunde kamen die ATV-Damen noch einmal mit einigen Konterangriffen vor das Wespentor, welches die Gäste jedoch mit großem Einsatz zu verteidigen wussten. Die letzte Chance auf eine Punkteteilung bot sich den Gastgeberinnen sieben Minuten vor den Ende des Spiels bei der zweiten Strafecke. Doch die sich bietenden Einschussgelegenheiten konnten sowohl Maria Bütow als auch Anne Völtzke nicht mehr nutzen.< Am kommenden Wochenende steht nun ein äußerst schwieriges Auswärtswochenende in Frankfurt bei den beiden Tabellenführern an. Wahrlich nicht die Zeit, um von Punktgewinnen zu träumen - aber warum nicht das Unmögliche schaffen?